Das Luftschiff, mit dem die Histonauten die Weltgeschichte erkunden, hat Henri Giffard konstruiert. Dem dampfmaschinenbegeisterten Franzosen gelang 1852 der allererste motorisierte bemannte Flug. Von Paris über Versailles nach Elancourt legte das Gefährt rund 28 Kilometer zurück. Mit seiner aerodynamischen Form und der drei PS starken Dampfmaschine, die die Luftschraube antrieb, kam der schnittige Gasballon mit acht Kilometern pro Stunde voran. Das dreieckige Segel nutzte Giffard zum Steuern. Zum Landen warf er den Anker. Eine optimierte Variante des Luftschiffes ging bei der Probefahrt in Flammen auf. Giffard und sein Begleiter entkamen der Katastrophe jedoch unverletzt. Erst fünfzig Jahre nach Giffards Pionierflug gelang es Ferdinand Graf Zeppelin, ein wirklich verkehrstüchtiges Luftschiff zu bauen. (© Bild: Sammlung Jean Louis Schlim)

Multimediale Formate

in Zusammenarbeit mit append[x] GmbH




Im Maschinenraum des Krieges
Ingolstadt 1914-1918


Ein Virtuelles Museum im Stadtgebiet Ingolstadt und in
der Dauerausstellung zum Ersten Weltkrieg im Reduit Tilly

Online unter http://1914-1918/armeemuseum.de


 


Die Front braucht Nachschub: Waffen, Munition, Soldaten.
Als zweitgrößte Garnisonsstadt Bayerns wird Ingolstadt zu einem bedeutenden Zentrum militärischer Logistik ― und liefert.

In der Stadt an der Donau treffen sie zwischen 1914 und 1918 aufeinander: Soldaten auf dem Weg zu den Schlachtfeldern, Verwundete, die wieder einsatzfähig gemacht werden sollen, Einheimische, die in der Rüstungsindustrie arbeiten und Kriegsgefangene, darunter Charles de Gaulle, der spätere Präsident von Frankreich.

Heute ist Ingolstadt Sitz des Bayerischen Armeemuseums. Es präsentiert im Reduit Tilly eine der weltweit größten Sammlungen zum Ersten Weltkrieg.

16 Exponate im Reduit Tilly werden mit 16 Schauplätzen in der Stadt verknüpft. Gemeinsam erzählen sie vom Alltag während des Krieges. Auf einer eigenen Website werden die 16 Themen vertieft und in den größeren historischen Zusammenhang gestellt. Museum und Stadt wachsen auf diese Weise zu einem Erfahrungraum zusammen. Jeder, der sich für die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges im Alltag interessiert, soll durch die Website dazu angeregt werden, Ingolstadt als Spiegel der Ereignisse zu entdecken. Verweise auf aktuelle Veranstaltungen und Veröffentlichungen machen die Website darüber hinaus zu einem Informationsportal.

In einer Publikation erweitert Franz Hofmeier, der schon zahllose Schulklassen durch das Bayersiche Armeemuseum geführt hat, die Informationen und formuliert sie jugendgerecht, um auch Schülern die konkreten Konsequenzen, die der Krieg für Ingolstadt hatte, nahe zu bringen:

Franz Hofmeier: Im Maschinenraum des Ersten Weltkriegs. Eine Spurensuche in Ingolstadt, in der Reihe Materialien des Museumspädagogischen Zentrums München (MPZ), herausgegeben vom Bayerischen Armeemuseum. Erhältlich u.a. hier ... 


Ein virtuelles Museum entsteht
Artikel für das Magazin "Schönere Heimat"
Schönere Heimat - Artikel Ingolstadt.pdf (213.83KB)
Ein virtuelles Museum entsteht
Artikel für das Magazin "Schönere Heimat"
Schönere Heimat - Artikel Ingolstadt.pdf (213.83KB)






Die von uns erarbeiteten Inhalte der Ausstellung hat Schanzer TV in einer dreiteiligen Doku verfilmt ...






Jubel & Elend
Leben mit dem Großen Krieg  


Interaktive Medienstationen
im Auftrag der Schallaburg Betriebsges.m.b.H.
für die Landesausstellung Niederösterreich 2014





 

wk100
Webportal zum Gedenken
an den Ersten Weltkrieg


Konzept und Design-Studie
im Auftrag des Auswärtiges Amtes
der Bundesrepublik Deutschland





An allen Fronten
App zum Ersten Weltkrieg


Konzeptstudie
für die deutschsprachigen militärhistorischen Museen




Fenster zur Welt
Historische App


Konzeptstudie
für das Museum der bayerischen Könige (Hohenschwangau)



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